Unterwegs – Do’s & Dont’s

Die Lüneburger Heide erfreut sich als Mountainbikerevier wachsender Beliebtheit, da sie durch vollkommen unverfälschte und gänzlich unmainstreamige Naturerlebnisse abseits bekannter Bilder und Stimmungen besticht. Dennoch gelten einige Regeln und Gepflogenheiten, die das Miteinander zwischen Besuchern verschiedener Fortbewegungsarten und Motivationsschüben erleichtern soll. Die meisten fallen unter den Deutungsschirm des gesunden Menschenverstandes und normaler Rücksichtnahme. Zudem ist die Lüneburger Heide ein stabiles aber auch schützenswertes Biotop mit fragilen Eigenarten, das auch vor den Auswüchsen des Klimawandels (lange Trockenperioden, Artensterben und Schädlingsbefall) nicht gefeit ist und einiger Verhaltensregeln bedarf.

Bitte verlasst die Wege nicht. Fahrt nicht querfeldein, das Heidekraut wird es euch danken.

Pflückt keine Heide und keine anderen Pflanzen oder Pilze.

Nehmt Rücksicht auf Fahrradfahrer, die nicht geländeerprobt sind und keine elektrische Schubkraft besitzen.

Drosselt die Geschwindigkeit, wenn ihr Wanderer passiert. Das spart Schreckmomente und schont die Nerven anderer. Eure eigenen sowieso.

Übt besondere Vor- und Nachsicht bei Reitern und Kutschen auf den oft parallel zur Fahrrad-/Wanderroute laufenden Reitwege. Mit schreckhaften Reittieren ist nicht immer zu spaßen.

Nehmt eure Abfälle mit nach Hause.

Haltet euch an die Anweisungen der Park Ranger, die einerseits auf die Einhaltung der Regeln achten, aber auch für eure Sicherheit verantwortlich sind … und für besonders schöne Erlebnisse in Tipp und Rat.

Wenn eine Heidschnuckenherde den Weg kreuzt – habt Geduld, tauscht euch mit dem Schäfer aus … und genießt dieses seltene Naturspektakel.

Zu guter Letzt:

Genießt verantwortungsvoll die Wege, die Natur, die Panoramen sowie die Auszeit vom Alltag … und kommt gerne wieder!